Healthy and Strong

es gibt tausend Seiten im Internet und abertausend von Büchern, die uns dazu anhalten, den perfekten Body, die perfekte Figur, den idealen BMI zu erarbeiten. In jeder Werbung sehen wir Frauen deren Alter wir nicht schätzen können, und Männer die Nähe zu ausschließlich den Göttern griechischer Sagen gleichen. Männlich ist wer schlank, durchtrainiert ist und stahlharte Muskeln aufweisen kann. Weiblich ist, wer ein ansprechendes nahezu faltenfreies Gesicht, von schönen, wenn möglich langen Haaren umhüllt, einen trainierten Körper in den Maßen 90-60-90 anbieten kann ( so zumindest zu der Zeit in der Marilyn Monroe als Schönheitsideal galt).

Wenn wir heute auf die Laufstege der Erde schauen, auf denen scheinbar Mode und Schönheit präsentiert wird, kommen in mir Zweifel auf und Tränen treibt es mir in die Augen. Was ich größtenteils sehe ist nicht mehr schön sondern vor allem traurig. Ausgezehrte Frauenkörper erkenne ich, die eigentlich viel mehr den Skeletten, die in den 80igern symbolhaft für eine Havy Metall Band standen, gleichen als einer schönen und weiblichen Frau, die stolz ihre Rundungen und Kurven, ihrer weichen Schönheit preis gibt. Ecken und Kanten , abstehende Knochen und tief liegende Augen zeugen von Krankheit und nicht von Schönheit. Welches Leid sich im Inneren dieser Frauen abspielt? Wer nimmt das zuR Kenntnis? Bei dem ein oder anderen weiblichen Model, mag sich vielleicht nicht einmal mehr ein Gefühl von Leid einstellen, weil die Seele die in einem solchen Körper leben muss, vielleicht schon längst verhungert ist.

Heute leben wir in einer , meiner Ansicht nach gespaltenen Gesellschaft. Zwanghaft wird versucht einen Fitnesswahn mit einem , wie oben beschriebenen Körperbild, in Einklang gebracht. Die Werbung preist uns tagtäglich an was uns unbedingt , schöner, glücklicher, toller macht. die Möglichkeiten die uns angeboten werden reichen, von Diätrezepten über künstlich hergestellte Smoothies, über Eiweißdrinks , Appetitzügler und Abführmittel.Das sind nur wenige Beispiele über die uns täglich suggeriert wird, wie wir noch besser aussehen können, noch fitter werden können und wie wir vielleicht sogar unsterblich werden können.

Was steckt denn hinter diesem Unsterblickkeitsansatz wirklich?

Ich überdenk meine letzten Lebensjahre und komme zu dem Schluß , dass ich Jahre damit verbracht habe, dem Bild gerecht zu werden, was von Kindesbeinen mir als „Guter Mensch“ in die Seele gezeichnet wurde. Ein guter Mensch ist ehrlich, geht in die Kirche, kleidet sich korrekt und hübsch, pflegt sich , hat einen guten Beruf und gut heißt in diesem Fall, einen Beruf der finanzielle Unabhängigkeit mit sich bringt…oder heiratet eine finanziell abgesicherte Person,männlichen Geschlechts.Ein guter Mensch hält sich an die Regeln, fällt nicht auf, ist immer höflich, streitet nicht und macht was man ihm sagt. Bei dem Bild einer guten Frau lassen sich noch einige sehr wichtige Attribute hinzufügen. Sie ist hübsch, trägt Kleidchen und Röckchen und bewegt sich darin wie eine kleine Prinzessin. Sie verhält sich devot und achtet vor allem auf das Wohl ihrer Familie… Und wenn sie noch keine eigene Familie hat, dann doch wenigstens auf das Wohlergehen ihrer Ursprungsfamilie.

Unter dem Kreuz solcher Erwartungen und Bilder, braucht man sich nicht zu wundern, wenn der Wunsch nach Befreiung und Unsterblichkeit entsteht. Es gibt nämlich nur zwei Möglichkeiten für den Menschen, entweder er zerbricht unter dem Joch dieser Erwartungen oder er überlebt alle die diese Erwartungen oder man befreit sich dann selbst von diesen Menschen, die solche Erwartungen an einen richten. Wenn uns das gelingen soll brauchen wir eine Unsterblichkeit- das doofe ist nur, wenn ich unsterblich werden kann, warum sollten dann all die nicht auch unsterblich sein können, die mir sagen, wie ich zu sein habe.

Also stelle ich schnell fest- dieser Ansatz führt ad absurdum.

Eine weitere Erklärung die mich zur Unsterblichkeitidee führt ist die Idee von Angst.Alles was wir nicht kennen macht Angst und alles was Angst macht löst in uns Vermeidungsstrategien aus. Der Tod als Ende betrachtet, stellt für viele Menschen ein Monster dar. Diese Angst vor diesem Unbekannten scheint der Antrieb zu sein für viele, viele Forscher Unwohlsein und Krankheit zu besiegen.Vor allem um sich der eigentlichen Realität, dem Todes stellen zu müssen. Wir flüchten in Religionen, die uns ein Leben nach dem Tod versprechen, wir suchen nach Menschen die sich in der Nähe des Todes befanden und befragen sie neugierig über ihre Erfahrungen mit dem Tod. Gleichzeitig rennen wir geschäftig in einem Tempo durch das Leben, als wären wir auf der Flucht. Die Flucht vor dem großen Unbekannten Monster.Im geheimen wissen wir, dass wir diesem nicht entrinnen können, deshalb laufen wir weg und suchen nach Wegen und Umwegen um an diesem Monster vorbei zu kommen. Heute ist die genetische Information in unseren Zellkernen entschlüsselt, so besteht die Möglichkeit uns nachzuproduzieren.Es ist möglich genetische Veränderungen, die zu Krankheit und Tod führen aus der Genkette zu entfernen. Wir haben unglaublich viele Ideen um unser Leben verlängern zu können.

Liegt nicht genau darin unsere Flucht? Wir rennen jedem Modetrent , jeder Möglichkeit hinterher die uns ewige Jugend und Gesundheit verspricht.Dabei merken wir nicht, dass wir dem Leben gar nicht mehr Tage geben können, jedoch den Lebensminuten mehr Tiefe.

Doch wie, wie mache ich das in dem „gesellschaftlichen und kulturellen Gesamtgetriebe?“

ACHTSAMKEIT UND LIEBE scheint mir die einzige Lösung für dieses Dilemma zu sein, in dem wir uns alle befinden.

Wie geht das? Eine scheinbar banale Frage, doch wie beantworten wir sie ganz alltagsnah?

Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht, wenn ich im „Hammsterrad“ nicht mehr schnell genug bin, auszusteigen…nur einen Moment lang…um einfach nur zu atmen…EIN…AUS….TIEF IN DEN BAUCH…und fühlen was in diesem Moment in meinem Körper passiert. Und schon bin ich entschleunigt und werde ruhiger. Atmen ist essentiell und nichts bringt mich besser in den Augenblick als das. In Folge dauert es nicht lange und ich kann wieder erkennen, dass ich auf der Flucht war…obgleich mich nichts weiter dazu treibt als mein eigener ANTREIBER .Ich kenne ihn sehr gut…ZEIT IST Geld…WO IST DEIN EHRGEIZ? WO IST DEINE DIDZIPLIN? Im diesem Augenblick beginne ich zu lachen, über mich…und über meinen Antreiber. Im Geheimen denke ich…was für ein Idiot und hol mir erst mal einen Kaffee und ATME!!!

Gegen Gewalt nicht nur gegen Gewalt an Frauen.

Es war kalt heute und mein innerer Schweinehund war hartnäckig. Doch um etwas zu tun, um sich zu engagieren, um laut NEIN zu sagen, müssen wir nun mal unsere „comfortzone“ verlassen.Runter vom Sofa, rein in die warmen Klamotten und los gehts.

In den verschiedensten Städten wurden heute,am Valentinstag 2018 Aktionen gestartet unter dem Titel „one billion rising“. Es handelt sich um eine Tanzdemonstration die sich vor allem gegen Gewalt richtet. Gewalt gegen Frauen,gegen Mädchen… ür mih rundsätzlich gegen alle Gewalt.Ich habe meinen inneren Schweinehund Gassi geführt. Mitten rein in die Demo in Tübingen. Okay, es war keine Riesendemo. Nicht weltbewegend, aber immerhin hat sich eine Gruppe von Menschen zusammengefunden um gemeinsam zu tanzen und zu singen…Break the Chain…

Wieviele Menschen erleben tagtäglich Gewalt,Manipulation,Miss-brauch? Vermutlich ist die konkrete Zahl der Opfer gar nicht zu erfassen.

Den erst einmal stellt sich die Frage, wann beginnt Gewalt?

Wir wissen zwar , dass es Gewalt auf der körperlichen, aber auch auf der psychischen und der geistigen Ebene gibt. Aber anerkennen wir diese verschiedenen Bereiche überhaupt?

Oder ist es einfach nur peinlich,wenn ein Mensch einen anderen verbal gewalttätig angeht?

Gewalt beginnt in meinen Augen da, wo die Würde eines Menschen mit Füßen getreten wird.

Wenn ich einem Menschen nach mir die Tür, durch die ich gerade gehe, vor der Nase zuhaue.

Wenn ein Mensch einen anderen mit sexistischen oder diskriminierenden Äußerungen belästigt.

Gewalt auf der psychischen Ebene stellt für mich auch ein ignorantes Verhalten dar.

Und wie oft schauen wir weg, pflichten bei oder stimmen sogar mit ein? Weil wir gedankenlos übergriffiges, diskriminierendes ,ver-letzendes Verhalten hinnehmen. All zu oft denken wir noch nicht mal drüber nach, was vor unseren Augen passiert oder an unsere Ohren dringt.

Wir reagieren nicht, beziehen keine Stellung, halten die Füße still und wundern uns, dass uns niemand zu Hilfe eilt, wenn wir selbst uns in einer herausfordernden Lage befinden.

Wir wundern uns wenn Menschen mit Gewalterfahrung nicht über ihre Erfahrungen sprechen wollen, keine Anzeigen erstatten wollen.

Stellen Sie sich vor sie wurden Opfer von Mobbing, sexueller Bglästigung oder Missbrauch. Wem würden sie sich offenbaren? Ich glaube die meisten Opfer schweigen lieber, bevor man ihnen eine Teilschuld oder gar eine Gesamtschuld an der Erfahrung zuspricht.

Die Gesellschaft, also wir alle sind so schnell dabei, genau zu wissen was richtig und was falsch ist. Wenn es darum geht sich für Opferschutz stark zu machen fehlt uns häufig die Zivilcourage.

Während ich auf der Demo gegen Gewalt war, sprach ich mit einer Bekannten über ihren Vater…“ so ein Arschloch“. Wie viel Gewalt steckt eigentlich in unserer Sprache, frage ich mich als die Aussage meiner Bekannten durch meine Gehörgänge zu meinen Rindenfeldern dringt um dort verarbeitet zu werden. Und was mache ich auf dieser Demo, wenn ich nicht genau in diesem Moment laut aufschreie?

Ich tat es nicht, ich nahm es grinsend hin, überging das GESAGTE einfach so. ICH PACKE MICH JETZT AN MEINER EIGENEN NASE,nehme ich mir vor und bin gespannt wie oft ich morgen in der Position des stillen Beobachters und des Ignoranten verharre.

In diesem Sinne Gewaltfreies Leben

Gute Nacht

dolphineye

..

Mein literarisches Projekt – SPRING – von Hobbit Rezeiwhcs | Kostenlos hören auf SoundCloud

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https://soundcloud.com/hobbit-rezeiwhcs/mein-literarisches-projekt-1

Es handelt sich um die Vertonung von “ Am Ende stehst Du am Anfang

Am Ende stehst Du am Anfang!!!

Wies, Wald und Flur gekleidet in Trauergrau

Ganz ruhig und still grüßt der kleine Tod.

Kristallˋne Metamorphosen kleiner Wassertropfen

Tauchen welke Gräser in neuen Glanz.

Ein vergänglich Glück,

Am späten Morgen zerfließen sie im Nichts.

Du wanderst in der Frühe durch das vertraute Grau,

Warm umhüllt vom Winterkleide,

Dein Wanderschuh ist fest geschnürt.

Der Nebel eines jeden Atemzugs

Beschlägt die Gläser Deiner Brille.

Maulwurfblind wanderst Du in stoischer Ruhe

Gedankenkreisen in Deinem Hirn,

Noch wiegt die dunkle Nacht

Bleischwer auf deine alten Knochen.

Doch plötzlich hör!!!

Hörst Du’s rufen? einmal, zweimal…

Dann die Antwort ,

gesungen von eines Baumes Wipfel.

Irgendetwas erwacht in Dir, Du hebst dein Haupt

Der aufgehenden Sonn‘ entgegen.

Dein beschlagenes Glas, es kläret sich,

Aus dem Rufe wird Gesang.

Du richtest den Blick zur Erde und erkennst,

Blätter und Gräser in ihrer schillerndsten Gestalt.

Ein Kunstwerk aus schönstem Eis.

Es ist als hätten die Vögel das Licht angeknipst

Die Sonne bricht das Grau entzwei und

bricht sich Bahn In Herz und Seel.

Das Schneeglöckchen unterm Baum

Beginnt sich zu räkeln und ruft Dir entgegen:

Kannst Du es riechen? Alles wird nun neu.

Die Würfel sind gefallen, das Leben hat gewonnen

Dein Frühling ist ganz Nah.

©️dolphinseye 2018

„Am Ende stehst Du am Anfang!!!“ weiterlesen

Mein neues Hobby- mein erster Versuch… mal sehen wie es weiter geht☕️

Die Katzen geben augenblicklich nicht mehr genug spannenden Stoff um weitere Blogs zu füllen. Da aber das Schreiben soviel Spaß macht musste etwas Neues her… wenn es endgültig druckreif ist, gebe ich es vielleicht zum Download frei…mal sehen.

Eines kann ich schon mal sagen- dieses eBook wird eine humorvolle Auseinandersetzung einer Lehrerin mit dem Bildungssystem, der Politik, dem Schulalltag und den Bildungsempfängern.

Postweihnachtliche Stimmung in der Stockacher Katzenwelt.. A Translation of my text you will find at the end

Weihnachten 2017 ist glimpflich abgelaufen. Wir waren mutig und strotzten allen Unkenrufen…Weihnachten ohne geschmückten Baum konnten wir uns einfach nicht vorstellen. Und so entschlossen wir, trotz unserer drei Katzen , einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Am 22.12. 2017 stellten wir dieses prachtvolle Bäumchen auf und schmückten es. Mitten im Wohnzimmer erstrahlte es zwei Stunden später in weihnachtlichem Glanze. Darunter waren alle Geschenke,die wir zu verschenken hatten drapiert. Von nun an leuchteten die Lichter und glänzten die Kugeln und wir freuten uns jeden Tag daran.

Unsere Kätzchen ließen den Weihnachtsbaum in der Regel in Ruhe. Manchmal legten sie sich zwischen die Geschenke, man hatte fast den Eindruck, als fühlten sie sich selbst wie Weihnachtsgeschenke. Im Prinzip stimmt es für Hexle und Wanka ja auch.

Es war ihr allererstes Weihnachten.

An heilig Abend wurden auch sie mit leckerem Essen beschenkt. Es gab Hühnerfleisch von einem echten, freilaufenden Kemmlerˋschen Weidehuhn. Eine Delikatesse für uns alle. Für die Menschen wurde daraus eine tolle Hühnerbrühe gekocht und mit echten selbstgemachte Flädle , als sogenannte „Hochzigssupp“ genossen. Die Kätzle bekamen das ungewürzte weiße Hühnerfleisch mit einem leichten Sahnesößchen als Festtagsschmaus. Nein, sie bekamen keine Flügelchen oder Nikolausenmützchen angezogen und sie müssten auch kein „Stille Nacht, heilige Nacht“ auf der Flöte trällern. Es war alles wunderbar und gut wie es war. Nach dem Weihnachtsessen haben sich die „Racker“, alle drei aus dem Staub gemacht, vermutlich um ihren Katzenfreunden,rund um Stokka ein frohes Fest zu wünschen. Zu später Stunde mauzten sie an der Haustüre und natürlich war das Dienstmädchen auch morgens um 1h flott zur Stelle,um den drei Mädels Tür und Tor zu öffnen. Nachdem wieder alle anwesend waren, kugelrund,zufrieden und satt, war es Zeit sich zur Ruhe zu legen. Die nächsten weihnachtlichen Tage begannen immer mit dem gleichen Ritual, zumindest für mich und die Katzen. Um 3h in der Früh war es Zeit die Türen für den ersten Gassigang zu öffnen, sollte ich dies aus irgendeinem Grunde verschlafen haben, wurde so lange am Kleiderschrank gekratzt bis ich wach war und mehr oder weniger freiwillig meinen Job machte. Danach hatte ich liebenswürdigerweise bis 6h Ruhe, bevor ein lautes Mauzen mich wieder aus dem Schlaf riß. F-R-Ü-H-S-T-Ü-C-K……..jaaa es war Zeit für Frühstück-natürlich nicht meines sondern das der drei „Fellgrazien“. Sie bekamen ihre Portion Nassfutter und eine Schale Trockenfutter für alle zusammen. Sie rochrn an dem Nassfutter und warfen mir gleich darauf entgeisterte Blicke zu, als wollten Sie sagen-„Ja, bist Du verrückt geworden- Wir wollen das, was wir gestern bekommen haben“. Reste-Essen sozusagen, da musste ich Ihnen klar machen, dass sie gestern keine Reste übrig gelassen haben. Angeekelt wurde das Nassfutter eben dann doch gegessen. Wie der Schwabe so schön sagt: „Dr Honger treibst nei“! Während Prinzessinnen aßen, war es mir genehmigt mir eine Tasse Kaffee zu genehmigen. Ich hatte die Lichter den Weihnachtsbaumes die ganze Nacht durch brennen lassen,so war es möglich gleich meinen ersten Kaffee in wohliger, heimeliger, weihnachtlicher Atmosphäre zu genießen. Was für ein wundervoller Start in den Tag. Zwei Kätzchen drapieren sich elegant unter dem Weihnachtsbaum und beginnen zu schlafen. Ich genieße diese wundervollen frühen Morgenstunden. Es ist alles still und leise nur Frau Stroebele und Hexle hört man leise schnarchen unterm Lichterglanz. Wanka ist da etwas nüchterner und legt sich im Flur entspannt auf die Holztruhe.

So also verliefen unsere Weihnachtstage. Auch über Silvester sind wir gut gekommen. Der Böllerkrach hat die Kätzchen in den Dachstock getrieben. Dort legten Sie sich in das Schmidtˋsche Bett und blieben dort – jetzt gemeinsam, wohl um sich gegenseitig zu beschützen. Keines der Mädchen wollte in diesen Stunden ohne die anderen sein. Gegen 3h morgens, ich war natürlich längst im Reich der Träume, weckte mich wieder einmal dieses Kratzgeräusch an meinem Kleiderschrank. Und ja… es ist nicht schwer zu erraten, die Dosenöffnerin wechselt für Minuten den Job und wird zur Türöffnerin. Es ist wunderbar zu wissen, dass sich in den Bedienstetenverhältnissen auch im neuen Jahr nichts verändert hat, haben sich die Katzenmädchen zugeflüstert und sind schwanzwedelnd raus um die Neujahrsluft zu schnuppern..

Der Weihnachtsbaum wird noch bis zum 6. Januar stehen. Traditionellerweise wird dieser dann abgeschmückt und weggebracht. So manchereiner, klaut seinem Baum einfach einpaar Zweige, hängt einpaar Narrentücher dran und schon ist der Schmuck für die Wintervertreibung fertig. Wir halten uns eher an die erste Version, sofern uns da nicht ein Kätzchen einen Strich durch die Rechnung macht. …So heute fast geschehen. Wanka jagt in ihrer weihnachtlichen Silversterlaune eine kleine Fliege und rennt ihr mit Karacho hinterher. Sie bekommt auf unserem Laminatboden soviel Schwung, dass sie vor dem Weihnachtsbaum nicht mehr wirklich bremsen kann. Wir sitzen gemütlich auf dem Sofa und diskutieren, ob wir den Baum nicht noch länger stehen lassen wollen. Wanka erleichtert uns die Entscheidung ungemein, denn in dem Moment als wir den Mund schließen, bekommt der Baum eine zunehmende Rechtsneigung. Der Stamm hebelt sich aus dem Weihnachtsständer . Fast wie in Zeitlupe bewegt sich der Baum in Richtung Erde. Erst als die Erdanziehungskraft ihre volle Energie aufbringt, rast der leuchtende Baum mit seiner glänzenden Deko zu Boden. Kugeln zerschellen in kleinste Einzelteile.

Jetzt haben nicht wir die Entscheidung getroffen, sondern Wanka, die flott das Weite gesucht hat, und nun mit dem Blick eines Unschuldslämmchen auf der Treppe sitzt. Außer einpaar kaputten Dekostücken ist nicht viel passiert. Jetzt stellt sich die Frage…endgültiger Abbau oder Schadensbegrenzung. Wir entscheiden uns für letzteres, weil wir auf diese heimelige Atmosphäre noch nicht verzichten wollten.

Heute haben wir den 4.1.2018 und genießen immer noch unseren Weihnachtsbaum zusammen mit unseren Katzen

In diesem Sinne,all denjenigen, denen wir es noch nicht gewünscht haben: Alles Liebe und Gute, viel Freude und Glück vor allem aber eine stabile Gesundheit im Jahr 2018, wünschen Euch

Hexle

Wanka und vor allem eure Frau Stroebele mit Bediensteten

Post-Christmas atmosphere in the Stockacher cat world…

Christmas 2017 is lightly expired we were brave and Christmas without decorated tree were prophecies of doom, we could just not imagine and so we determined despite our three cats, one Christmas tree to set up on 22 12 2017 we were on this magnificent tree and decorated it right in the living room it shone two hours later in festive cheer, including all gifts, we had to give away were draped from now the lights shone and glistened the balls and we were pleased every day because our kittens left the Christmas tree, usually in peace. Sometimes they put themselves between the gifts, it almost looked, as they felt even as Christmas Gifts In principle it is true for Shako and Wanka also it was her very first Christmas on Christmas Eve were with delicious food gifts it gave Chicken of a real, free-running Kemmlerˋschen grazing chicken a delicacy for all of us, for the people was cooked a great chicken broth from it and with real homemade Flädlesuppe, so-called „Hochzigssupp“ enjoyed as the Kätzle got the nshima white chicken with a light Sahnesößchen as a holiday feast. No, they had attracted no wings or Santa Claus caps and she would have to sing also no „silent night, Holy Night“ on the flute it was all wonderful and well how it was after Christmas dinner have the „Rascals“, all three of the dust made, probably her cat friends, around Stokka Merry Christmas to late mauzten they wish at the House-door, and of course was kugelrund the servant girl also at 1 h afloat for the place to open the three girls door once again all were present, , it was time to lay to rest satisfied and tired. The next Christmas day always began with the same ritual, at least for me and the cats to 3 h in the morning it was time to open the doors for the first dog-walking gear, should I have overslept this for some reason, was scratched as long the wardrobe until I was awake and more or less voluntarily made my job then I had peace kindly up to 6 h before a loud Mauzen again pulled me from sleep F-R N H-S-T-Ü C-K Ed it was time for breakfast-of course not mine but that of the three „fur graces“ They got along their portion of wet food and a bowl dry food for all. They rochrn on the wet food and throw immediately entgeisterte views me, when you wanted to say „Yes, you are crazy geworden-we want what we got yesterday“ remnants of food, so to speak, since I clearly had to make, that them leaving no remnants of yesterday have disgusted was the wet food just got eaten as the Swabian say: „Dr Honger do nei“! While princesses ate, it was approved to authorize me a cup of coffee I had let the whole night by burning the Christmas tree lights, so it was possible to enjoy my first cup of coffee in a cosy, homely, festive atmosphere. What a wonderful start into the day two kittens drape elegantly under the Christmas tree and begin to sleep I enjoy these wonderful early morning all is silent just heard Mrs Stroebele and shako softly snoring under the Lights Wanka is something sober and lays down in the hallway relaxed on the wooden chest so so were our Christmas day through new year’s Eve are we good came the noise of firecrackers the kitten in the attic drove there they put to bed in the Schmidtˋsche and stayed there – now together, probably to protect themselves each other none of the girls wanted to be in these hours without the other. Against 3 h in the morning, I was of course long ago into the realm of dreams, woke me up once again this scratch noise at my wardrobe and yes it is not difficult to guess, the Dosenöffnerin changes the job for minutes and becomes the Türöffnerin it is wonderful to know that which nothing has changed in the conditions of staff in the new year, the cat girl have whispered to themselves and are schwanzwedelnd out to breathe the air of the new year to the Christmas tree is still up to the 6 January are traditionally this is then decked out and taken away. So manchereiner a couple steals his tree branches, just hangs off a few fools cloths and jewelry for the winter expulsion is finished we adhere more to the first version, if not a kitten doing a spanner in the us as almost happen Wanka chases a small fly in their Christmas Silversterlaune and runs her with Karacho behind so much momentum gets you on our laminate flooring, that she no longer really able to brake before the Christmas tree we sit on the couch and discuss whether we no longer want to leave the tree. Wanka facilitates the decision us immensely, because at the moment when we close the mouth, the tree Gets an increasing slant of the root the tree in the direction of Earth blocking itself is from the Christmas stand almost as moving in slow motion only as the gravitational force of the their full energy brings up, is racing the luminous tree with its bright decoration to the ground balls smash into smallest items now don’t we have made the decision, but Wanka afloat has been looking for the distance, and now facing a Unschuldslämmchen sitting on the stairs except now nothing much happens a few broken de Karim problems the question of final removal or mitigation. We opt for the latter, because we still want this homely atmosphere

Today we have the 4.1.2018 and enjoy our Christmas tree still together with our cats in this sense, all those which we still do not have wanted it: all love and good, much joy and happiness but above all a stable health in the year 2018, wish You 🎄🍾🥂

Weihnachten 2017

Lange habe ich nichts mehr geschrieben, ein Grund mag vielleicht sein, dass es sehr ruhig geworden ist in der Katzenhütte.

Die 3 Katzenbabys aus dem letzten Wurf von Frau Stroebele, sind jetzt in ihren neuen Zuhause-n angekommen.

Anfang Dezember konnten wir die Kleinen, gut entwickelt und von der Mama „abgenabelt“,guter Dinge abgeben.

Jedesmal war es ein tränenreicher Abschied. Natürlich haben wir die neuen Besitzerfamilien gut ausgewählt, es uns nicht leicht gemacht. Obgleich wir wussten, dass die Kleinen ein gutes Zuhause bekommen, war der Abschied immer schwer.

In 3 Monaten entwickelt sich durchaus eine starke Beziehung zwischen Mensch und Tier. Vermutlich bindet sich bei Katzen mehr der Mensch emotional an die Katze als umgekehrt. Wenn es um Mensch/Tier Beziehungen geht wird mir sicher jeder Mensch der ein Haustier besitzt zustimmend beipflichten.

Frau Stroebele, Wanka und die kleine Hexe sind  seit Ende November kastriert und somit, ist die Entscheidung endgültig und unwiederbringlich. Es wird keinen Wurf mehr geben. Die Fäden von der Bauch-OP haben unsere Katzen sich selbst gezogen. Alles ist super verheilt und das nachgewachsene Fell bedeckt schon wieder die OP–Narben.

Zwar war Wanka und Hexle noch nicht trächtig und sicher wäre es der Gesundheit der Kätzchen zuträglich gewesen, sie einmal werfen zu lassen. Auch die Vermittlung von neuen Kätzchen wäre sicher nicht problematisch gewesen, denn  an Anfragen mangelt es bis heute nicht. Und doch haben wir uns so entschieden, denn eigentlich gibt es in Tierheimen mehr als genug Katzen, die ein gutes Zuhause suchen.

So schön es ist Katzenbabys bei der Entwicklung zu zusehen, so arbeits-und finanzintensiv ist der Fortpflanzungsprozess auch.

Wir haben diese Erfahrung zwei mal machen können, mit allen Höhen und Tiefen, doch jetzt ist es an der Zeit Ruhe einkehren zu lassen.

Unsere drei Katzen sind der selben Meinung. Entspannt liegen sie in der Nähe oder von Zeit zu Zeit auch unterm Weihnachtsbaum

Nach all diesen schönen Erfahrungen , wird es erst einmal eine Schreibpause von der Katzenwelt geben, bis sich wieder irgendwelche Besonderheiten ereignen.

Achja und zum 1. Weihnachtstag kam dann auch Lilly, Frau Stroebeles Mama kurz vorbei, um ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen♥️

em>In diesem Sinne wir allen Frohe Weihnachtstage und freuen uns auf ein Wiederlesen im Jahr 2018 < strong>Eure Frau Stroebele, Wanka und Hexle sowie die Zweibeiner Schweizer/Schmidt

Neues aus der Katzenwelt

Nun ist es also ein für alle mal sicher…es gibt keine Babys mehr!

Gestern wurde auch unser Hexle nun kastriert, nachdem vor 11 Tagen Frau Stroebele und Wanka unter das Messer mussten.

Gestern Morgen um 8.30h haben Hexe und ich einen Ausflug gemacht. Es war überhaupt kein Problem sie in den Transportkorb zu bringen. SIe spazierte einfach , wie so oft freiwillig hinein.

Der Transportkorb stand schon seit Wochen in unserem Wohnzimmer. Er wurde zum Spielen genutzt, zum Schlafen, als Kratzbaum musste der Korb herhalten. Alles war okay, hauptsache keine Verknüpfung mit Tierarzt in Hexles Köpfchen. So praktiziert, haben wir mit keinem einzigen Kätzchen Probleme gehabt, wenn es zum Tierarzt gehen musste.

Unsere Babys sind jetzt schon ganz schön groß und vor allem aktiv. Jedes Einzelne hat einen besonderen und eigenen Charakter . Wenn Ihnen irgendetwas nicht passt zeigen sie es . Wenn der Hunger quält, ist es kaum möglich Futter in den Napf zu füllen 🍼 ohne, dass sie alle gleichzeitig sich an den menschlichen Beinen hoch ziehen, um an den Napf zu kommen. Dabei ist es völlig egal, ob der Mensch ein Beinkleid trägt oder nackte Haut sich anbietet, um die kleinen Krallen in die Hautporen zu hauen.🚑

Seit sie normales Futter essen, kommen wir kaum nach die Katzenklos so rein zu halten, dass die kleinen Monster keine Alternativen suchen. Super- Alternativen stellen unsere Blumentöpfe dar, aber auch alles was weich ist, ist willkommen um sich der Last zu entledigen. Da wir darüber natürlich nicht besonders “ amused“ sind, sind wir stets bemüht, jede kleine Verschmutzung sofort ordentlich zu entsorgen. Unsere Müllentsorgungskosten schnellen explosionsartig in die Höhe.

Wenn es doch mal den Vorstellungen unserer Kleinen nicht entspricht und sie sich für andere Wege entscheiden, muss die Erziehung greifen. Einmal das Näschen in die Sauerei und anschließend ab in die Katzentoilette. Klare Grenzen, klare Zeichen. Anders geht das nicht🙅‍♂️

Ah ja… was macht man nicht alles für diese kleinen Racker!!! Diesen Rackern kann man einfach nicht böse sein♥️

Die Großen erholen sich alle von ihren Kastrationen und ihren Tätowierungen.

Es ist soweit….

Heute ist für Hexle und Frau Stroebele ein großer Tag. Gut, daß sie noch nichts davon wissen.

Der Kastrationstermin steht heute für zwei Katzen an. Erst war der Plan Wanka und Frau Stroebele den Vorrang zu geben.

Doch jetzt , wo der Große Katzenkorb unserer Nachbarin in der Wohnung steht, hat es sich Hexle darin schon mal gemütlich 

gemacht.  Sollte sich das bis in einer Stunde nicht ändern, mache ich die Klappe zu- dann hätte sie lange genug Zeit um instinktiv 

eine Entscheidung zu treffen.


Frau Stroebele ist einfach eine vorbildliche Mama…. keine der Katzen darf heute morgen frühstücken, schließlich müssen zwei ja nüchtern bleiben.  Doch wenn die einen was bekommen, müssen die anderen auch was bekommen. So bekommt erst mal niemand etwas zu futtern . Jetzt hatten aber die Kleinen das gLück, daß sie noch einmal bei Mama trinken dürften, während sie selbst hungern muß. Ein hartes Leben ist das für die wElt der Großen, die ja eigentlich auch noch ganz schön klein sind.