Gönninger Tulpenblüte

Es handelt sich um ein Lokalevent mit Angeboten von Kunsthandwerk,Floristik über kreative Bastelarbeiten, bis hin zu tollen Leckereien.
Dies fand heute statt und wir sind eigentlich eher zufällig dort vorbei gekommen. Viele Menschen genossen das Tulpenmeer in der Gärtnerei Fetzer, aber auch die verschiedenen Marktstände waren gut besucht. Der zunehmende Sonnenschein verbunden mit etwas Sonnenwärme lockte sicher viele Menschen nach Gönningen.

Ein paar Fotos zum Thema Tulpenvielfalt

Ostern naht –   Bedeutungen, Ansichten, Ideen – Wer kennt denn schon DIE eine Wahrheit!!

Frohe Ostern
Ich bin christlich aufgewachsen , deshalb beginne ich erst einmal mit der christlichen Bedeutung des Osterfestes.

Heute ist Karsamstag, der letzte Tag der Karwoche. Wenn man heute junge Menschen fragt, was der Begriff Karwoche bedeutet oder weshalb Ostern überhaupt gefeiert wird, dann stellt man bald fest, dass der Ursprung dieses Festes kaum mehr bekannt ist.

Im christlichen Sinne, wird in der Karwoche dem Leiden Christi gedacht. Die Karwoche stellt die letzte Woche der Fastenzeit dar, die ja bekanntlich mit dem Aschermittwoch beginnt. An Palmsonntag, der Sonntag vor Ostern, wird der Einzug des Christus nach Jerusalem gefeiert. Laut den Schriften der Bibel wurde der Christus als König der Juden, am Sonntag vor Ostern bejubelt. Palmzweige wurden Ihm zu Ehren auf dem Boden ausgebreitet, als er mit einem Esel nach Jerusalem einzog. Die Juden sahen in Ihm den Retter, der Sie befreit. Doch vier Tage später zweifelte das Volk schon daran und sie verdammten Ihn. Sie warfen Ihm Gotteslästerung vor verlangten vor dem Gericht die Kreuzigung. 

Die Palmweihe an Palmsonntag erinnert an genau diese biblische Geschichte, des Einzugs nach Jerusalem.

An Gründonnerstag hielt dieser Christus zum letzten Mal Abendmal und dabei bereitete er seine Jünger auch auf seinen Tod vor. Er wusste was Ihm bevor stand und er bat seine Jünger,diesen Prozess nicht zu verhindern. Die Jünger, die an ihn , als Retter glaubten, waren zum Teil unglaublich enttäuscht-denn sie verstanden die Prphezeihung der Auferstehung nicht wirklich. Sie glaubten, dass der Tod Ihres Herrn nicht sein dürfe, den damit würde Ihr Glaube, ihre Hoffnung zerfallen wie ein Kartenhaus.

In Folge gab es Jünger, die diesen Christus verleugneten, aus Angst selbst hingerichtet zu werden, es gab Jünger die ihm treu blieben , aber es gab Einen, dessen Enttäuschung so stark war, dass er seinen Herrn an die damaligen Hohenpriester verriet. Dieser Verrät brachte dem Jünger 30 Silberlinge ein, was damals gutes Geld wert war.  Laut der Bibel musste dies Geschehen,damit Ostern eingeläutet werden konnte. Ostern, das Fest der Auferstehung des Christus könnte nicht gefeiert werden, hätte nicht zuvor das Hadern des Christus am Ölberg, sowie der Verrat des Christus von seinem Jünger, Namens Judas stattgefunden. 

Es kam zu einem Pseudoprozess, dessen Ergebnis die Hinrichtung am Kreuz war. Der damalige Richter fand keinen wirklichen Grund ihn zu verurteilen, doch das jüdische Volk drängte ihn. Zum  Sabbathfeiertag musste, nach damaliger Sitte ein Gefangener freigelassen werden, so schlug der Richter, Pontius Pilatus dem Volk eine Wahl vor. Das Volk entschied sich für die Freilassung eines Verbrechers und für die Hinrichtung eines Gotteslästerers. Der Richter selbst fand sein folgendes Handeln  selbst falsch und wusch deshalb symbolisch seine Hände in Unschuld.

Demütigungen, Schläge, Verhöhnung  musste laut Schrift , dieser Christus ertragen- dann sein Kreuz auf die Schädelhöhe tragen um dort hingerichtet zu werden.  Laut Schrift wurde er gekreuzigt- 

Symbolisch wird dieser Kreuzigung am Karfreitag gedacht, dies ist auch der Grund weshalb Gläubige Christen an diesem Tag fleischlos essen, oder gar ganz fasten. In den Gotteshäusern werden Kreuze verhängt und im Rahmen der Karfreitagsfeier von den Gläubigen verehrt.

3 Tage lang halten viele Christen Maß, es wird nicht gefestet und nicht getanzt. In der Nacht zu Ostersonntag erfüllt sich laut christlichem Glauben die Schrift…. „denn am 3. Tage  wir er von den Toten auferstehen…“ so wird dann die Auferstehung des Christus in der Osternacht gefeiert.

Symbole wie das Osterbrot, Eier als Symbol des Lebens, Gebackene Osterlämmer und Osterhasen werden in Gottesdiensten , am folgenden Sonntag geweiht und zuhause mit Freunden und Familien verspeist.

Ostern ist das größte Fest im Rahmen des christlichen Kirchenjahr

Vor dem Christentum lebten die Menschen nicht weniger spirituell. 

Der Winter war die dunkle , kalte Jahreszeit in der die Natur schlief. Im Sonnenlauf wurden die Tage langsam heller so ist es bis heute. Lebenesenergie erwacht und fließt in alles was lebt. Nicht nur der Mensch entwickelt wieder mehr Lebensenergie, was vermutlich unter anderem durch Hormonproduktion in Abhängigkeit von Sonnenlicht bewirkt wird. Auch in der Natur erkennen wir, dass neues Leben erwacht. Die Stimmung steigt  nicht nur beim Menschen, auch be den Tieren ist mehr Aktivität, Lust und Lebensenergie zu beobachten.  All die oben beschriebenen Symbole, die zwar im christlichen Sinne interpretiert wurden, gab es aber auch schon viel früher. Sonnwendfeiern, Lichterfeste und vieles mehr sind den meisten von uns vielleicht geläufiger , als so manche christliche Interpretation. 

Durchaus ist kritisch zu beäugen ist,, dass Symbole der heidnischen Kultur, welche ja grausam von Christen verfolgt und vernichtet wurde, in die christliche Tradition übernommen wurde.

Wenn wir Menschen nicht immer wieder der Meinung verfallen würden, dass es nur eine Wahrheit gibt- dann könnte jede Idee neben einer Anderen gleichberechtigt stehen, und wir wären dem Weltfrieden vielleicht ein ganzes Stück näher 

Ostersymbole

Das Ei: 

das Ei ist  zum einen ein Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens, weshalb das Ei als Ostersymbole dienlich scheint. 

Es gab aber auch einen ganz praktischen Grund weshalb das Osterei an Ostern soviel gegessen wird und wurde.

In der Mittelalterlichen Zeit dürfte in der Fastenzeit kein Fleisch gegessen werden, genauso wenig wie Eier. So sammelten sich viele Eier an. Damit sie nicht kaputt gingen wurden sie gekocht und nach der Fastenzeit, also ab Ostern gerne wieder verspeist.  Rot wurden sie dann gefärbt, als Zeichen des Blutvergiessens Christi für die Welt.

Der Osterhase

Der Osterhase vermehrt sich recht schnell, was ihn natürlich symbolisch betrachtet für Ostern interessant machte.

Der Hase ist aber auch völlig unchristlich,ebenso wie alle schnellen, flinken Tiere ein Symbol der Göttin Ostara. Sie wurde im heidnischen Glauben als Göttin des Erwachens, als Frühlingsgöttin verehrt.

Mit Kinderaugen betrachtet  .

.im Frühling sind die Hasen so flink  auf den Wiesen unterwegs… und plötzlich liegen unterm Forsythienstrauch bemalte Eier….ist doch logisch…der Osterhase hat Sie da abgelegt.

Wenn Du früh morgens im Frühling spazieren gehst im , dann dampft es in Waldnähe immer…..warum? 

Na bevor der Osterhase die Bemalten Eier unter den Forsythienstrauch legen kann, muss er sie wohl erst kochen und bemalten. Er kocht sie im Wald, deshalb dampft es dort auch so…


Das Osterlamm

Zum Frühling werden häufig kleine Lämmer geboren, was symbolisch betrachtet natürlich für neues Leben, aber auch Reinheit und Unschuld steht.

Ferner gibt es eine Verbindung zum jüdischen Paschafest, an dem traditionell ein Lamm geschlachtet wird. Diese Handlung ist auf das alte Testament zurückzuführen. Christen sollten ein Lamm schlachten und Ihre Türschwellen mit dem Lammblut versehen. All jene deren Hausschweelen mit Lammblut bestrichen waren, sollten aus der Knechtschaft Ägyptens befreit werden.


Das Osterfeuer

Eigentlich handelt es sich um einen heidnischen Brauch, bei dem die Sonne über das Feuer zu Erde hingezogen werden soll.

In der christlichen Symbolik stellt das Osterfeuer, das Licht am Ende einer dunklen Zeit dar. Sinnbildlich soll es die Auferstehung bezeichnen. Früher wurde es von einem Priester entfacht, die Osterkerze daran angezündet und an die Gemeinde weiter gegeben. 

Heute wird das Osterfeuer in den verschiedensten Varianten , auch in nichtchristlichen Bezügen entfacht. Freunde , Verwandte und Familien treffen sich , wärmen sich in den kühlen Frühlingsnächten daran. Es stellt quasi ein Vorbote für die warme Zeit dar, in der man sich wieder draußen begegnen und gemeinsam feiern kann.

Warum schreibe ich darüber auf meiner Seite?

Wer achtsam durchs Leben geht , kommt nicht umhin Dingen zu begegnen, die Fragen aufwerfen und manchmal sind genau diese Dinge einen Gedanken mehr wert.

In diesem Sinne Euch allen 

Frohe Ostern, schönes Frühlingserwachen

Eure Katharina

Wer ich bin?

-Mein Lehrer ist der Fluss des Lebens
-Mein Coach ist, wer ein Stück mit mir darin schwimmt-
-Manchmal bin ich Freigeist, der aber um seine Begrenztheit weiß-
-Toleranz ist in meiner Seele verankert
und doch macht mich so manches da draußen unglaublich wütend-
-Ich strebe nach Perfektionismus und weiß doch um mein stetiges Scheitern-

Meine Leidenschaft ist es mich einzusetzen für alles was lebt , an Wasser und Land.

Hilfreich bin ich gerne, wo man Mich ernsthaft auch braucht.

Seh mich selbst begleitend , weniger als Lehrerin auf gemeinsamen Wegen.

Ich Liebe das Leben mit allem, was es an Geheimnissen in sich birgt.

Und oft bin ich müde und erschöpft von der Schnelllebigkeit und der Lautstärke in unserem Alltag

Dann nehme ich mir einen Moment, um zu atmen und wahrzunehmen was in diesem Moment in mir ist…und zu atmen …und wahrzunehmen was um mich ist…
Nicht selten höre ich dann den Wind eine Geschichte mir flüstern oder das Wasser ein Lied mir singen, während eines einzigen Flügelschlags eines Zitronenfalters.

We are Family

Mutter und Kind

Be Happy

Gerade habe ich Ferien , Ferien vom Schulalltag, denn ich arbeite als Lehrerin fürPflegeberufe an einer öffentlichen Schule.

Also ganz konkret bin ich damit beschäftigt, Altenpfleger und Altenpflegerinnen auszubilden . Das ist ein Job , der mich oft glücklich  macht. Manchmal aber habe ich auch das Gefühl, als kleines Zahnrädchen in einem großen seltsamen System, nichts bewirken zu können.

Früher empfand ich meinen Job der Gesundheits-und KrankenpflegeriÄn als Berufung, auch das hat mich im Großen und Ganzen sehr glücklich gemacht, obwohl ich dort ebenfalls immer wieder das Gefühl hatte mich aufzureiben.

Und heute Abend sitze ich zuhause , neben meiner schwangeren kleinen Katze und frage mich….. was ist Glück??


Ist diese kleine Frau Stroebele. ( so heißt unsere Katze) in Ihrem schwangeren Zustand glücklich?

Ich für mich kann gerade sagen, dass mich das leichte Schnarchen dieses Kätzchen äußerst beruhigt und mich auf gewisse Weise wirklich glücklich macht. Und das obgleich ich nie so ein „Ding“ haben wollte. Naja… erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Wenn ich nun also schon mal in so einer entspannten Situation bin, in der ich meinen grauen Zellen mal freien Lauf lassen kann, dann nutze ich die Gunst der Stunde und stelle die große Frage:

WAS IST GLÜCK?

Im Internet mal „Tante Google“ gefragt, werde ich fast erschlagen von Informationen.

Ich glaube, ich mache mir erst mal lieber selbst Gedanken – der Meinungen da draußen gibt es eh schon so viele

-Was ist Glück?- genau diese Frage habe ich in meinem Unterricht gestellt. Plötzlich wurde ich von einem Ansturm von Begriffen fast erschlagen:

Eigentum, Zuhause, Reichtum, Erfolg und und und…. das ging eine ganze Zeit lang so, bis das Whiteboard überfüllt war mit Begriffen.  Soviele Begriffe … und alle führen bestimmt zu einem Quentchen Glück. Aber sind all diese Begriffe sinnvoll um daraus eine Art Definition ableiten zu können?

Ich bin skeptisch… vorallem darüber, ob all diese Begriffe eine Antwort auf die Frage darstellen.

Was ist denn mit all den Menschen, die erfolgreich, wohlhabend sind und ein Dach über dem Kopf haben, und sich dennoch nicht glücklich fühlen.-Vielleicht sogar schon seit Jahren wegen depressiver Verstimmungen und Mangel an Selbstbewusstsein in psychologischer Behandlung sind.

Demnach muss es noch etwas anderes geben, was uns helfen kann glücklich zu sein.

Mir fällt gerade Aaron Antonowski ein, der das sogenannte salutogenetische Konzept erstellt hat.

http://members.aon.at/spicolin/Gesundheitspraxis/Info/sld003.htm – Stand 13.4.17 , 20.00 Uhr

In einem Teil des Konzeptes wird von Ressourcen gesprochen, die es uns ermöglichen, uns an bestimmte Situationen anzupassen, oder aber  Ressourcen, die dazu dienen, Situationen bewältigen zu können.

Wenn wir solche Ressourcen im Laufe unseres Lebens erlernen konnten, werden wir vermutlich auch auf diese Ressoucen zurückgreifen können um Herausforderungen erfolgreich zu bestehen.

In Folge kann dann eventuell ein gesteigertes Selbstbewusstsein, innere Stärke und ein gewisser Lebensoptimismus entwickelt werden.  Logisch oder?

Mit dieser Ressourcenverfügbarkeit und der Fähigkeit diese auch adäquat einsetzen zu können, sind wir glaube ich gut gerüstet um dem Glück näher kommen zu können.

Viele Worte sind geschrieben , doch letztendlich wissen wir immer noch nicht was Glück ist.

Ich bin keine Wissenschaftlerin und doch will ich einen Versuch wagen, das Glück zu definieren.

Glück ist ein emotionaler Zustand von Zufriedenheit, Freude , beruhend auf dem Wissen, dass wir selbst festlegen, ob das was uns im Leben begegnet, wir als Glück oder Unglück bezeichnen.

Je positiver unsere innere Haltung, desto glücklichere Menschen sind wir….egal wie schwierig eine Situation zu bewältigen ist.

Die Glücksforschung hat herausgefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen Glücklich sein und der Funktion des Immunsystems gibt.  http://www.spektrum.de/thema/gluecksforschung/1166323-Stand 13.4.17, 20.05 Uhr

Vermutlich  ist dies mit ein Grund weshalb Menschen , deren Leben zu viel Stress und zu wenig Ausgleich bietet, häufiger erkranken, als entspannte und glückliche Menschen. Ich will damit nicht sagen, dass jeder Mensch der viel arbeitet gleichzeitig unglücklich ist. Ich stelle mir vor, dass ein Mensch der etwas leidenschaftlich gerne tut und dabei glücklich ist, durchaus  ein starkes Immunsystem haben wird.


Foto von ©k.schweizer:Idylle am Kloster Kirchberg, Sulz am Neckar

Mich jedenfalls macht es außer ordentlich glücklich, an einem schönen Fleckchen Erde zu wohnen, in Ruhe und auf dem Land, trotzdem ein Städtchen in der Nähe um meine Kulturbedürfnisse stillen zu können. Es macht mich glücklich meine mir liebsten Menschen in erreichbarer Nähe zu haben bzw. wenigstens aber Kontakt pflegen zu können. Ich bin froh einen Job zu haben, mit dem ich mich finanziell über Wasser halten kann und v allem ,dass ich diesen Job gerne machen kann .

Ferner hilft mir das Motto … Aufs Schnäuzchen gefallen….? ….Aufstehen, Krönchen zurecht rücken und weitergehen….auch mit Tiefschlägen umgehen zu können.

Leider war das nicht immer so, doch gut ist es, dass man egal wie alt man ist, nie aufhört zu lernen.
In diesem Sinne

BE HAPPY
Eure Katharina

Botanischer Garten in Tübingen

Wer einen schönen Platz sucht um sich einwertig vom Alltag zu erholen ist hier am richtigen Platz. Alte Bäume, seltene Pflanzen, Steingewächse, Kakteen, Palmen… ein wirklich schön angelegter Park . Es lohnt sich ein Besuch…